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Hoppla, wird das hier jetzt ein Technik Blog?
Nein! Keine Panik. Nach wie vor stehen bei uns die Menschen und Fotos im Mittelpunkt. Aber ganz ohne Technik könnten auch diese nicht so entstehen. Ich selbst bin nicht sehr technikaffin und dennoch muss ich mich immer wieder damit auseinandersetzen.

Im Test: Falcon Eyes SO-28TD vs. Neewer 48W LED

Worauf will ich hinaus?

Ich wollte wissen ob es für mich Sinn macht ein LED-Licht für den Outdoort-Einsatz anzuschaffen. Und wenn ja, welches? Und kann ich es auch genau so schön indoor verwenden?

Im Internet habe ich leider keine Antwort gefunden. Zu sehr weichen die Testberichte meinen Anforderungen ab. Deshalb hier mein eigener Testbericht, für alle die ebenso Entscheidungshilfe und etwas andere Einblicke brauchen.

Dies hier ist Teil 1 der Reihe. Ich möchte außerdem noch eine Leuchte von Rotolight testen. Also lasst mich gerne wissen, ob ihr daran Interesse hättet.

Kriterien

  • Portabel
    Bei meinen Shootings bin ich eine „one-women-show“. Es muss also alles einfach zu transportieren sein. Außerdem muss es gut in einen Koffer passen und darf nicht zu viel wiegen.
  • Hell genug im Outdoor Einsatz
    Anforderung ist nicht gegen das Sonnenlicht anzukommen. Es soll aber schön ausleuchten, sodass ich nicht immer auf die Lichteinstrahlung angewiesen bin.
  • Akkubetrieben
    Sollte zumindest 2-3 halten.
  • weiches Licht
    Es soll natürliches, weiches Licht erzeugen. Ohne viel Aufwand (bedeutet im besten Fall – kein extra anbringen von Softboxen o.ä.)

Vergleich

Falcon Eyes SO-28TDNeewer 48W LED (2er Set)
Größe37 x 37 cm25 x 25 cm
Gewicht (inkl. Akku)1,13 kg650g pro LED
portabel / platzsparendinkl. Tasche, passt locker in einen kleinen Reisekoffer mit weiterem Inhaltinkl. Tasche, passt knapp in einen kleinen Reisekoffer mit wenig weiterem Inhalt
Helligkeit+++ ? ++
weiches Licht (ohne Softbox) ++++
Erweiterbarkeit
(Softbox o.ä.)
keine Softbox o.ä. erhältlichSoftboxen inkl.
Anmerkungbenötigt 1 Akku, nicht enthaltenNur im Set erhältlich, inkl. Softboxen
benötigen jeweils 2 Akkus, nicht enthalten
LieferumfangTasche, 1x Leuchte, StromkabelTasche, 2x Stativ, 2x Leuchte, 2x Softbox, 2x Stromkabel
Preis++
163,00 €
+
149,99 € (im Set)

Fazit:
Im Outdoor-Einsatz macht das Falconeye bei nahen Portraits einen kleinen aber feinen Unterschied. Die Schatten werden etwas aufgehellt und es entsteht ein kleiner Lichtreflex im Auge.
Eine Neewer 48W macht leider kaum Unterschied in den Schatten, einzig einen kleinen Augenreflex erzeugt es.

Vergleich Indoor:
jeweils ca. 15-20cm Abstand

Vergleich Outdoor:
Der Abstand hier beträgt jeweils ca. 15cm, aufgenommen im Schatten gegen die Sonne. Bei weiterer Entfernung hätte man wirklich fast gar nichts mehr gesehen. In diesem Fall nicht optimal für mich, weil das Licht bei einer Entfernung von ca. 1m noch gut aufhellen sollte.

Packgröße

Beide Leuchten kommen mit einer eigenen Tasche um alles Zubehör mit zu verstauen. Jedoch passen die Taschen jeweils nicht in einen Koffer, somit lasse ich diese mal außen vor. Ich reise unter anderem öfters mit dem Zug zu Shootings, deshalb ist es für mich wichtig, dass das Equipment insgesamt in einen kleinen Koffer (inkl. Kleider und Shootingkleider) und Rucksack passt. Mehr kann ich einfach nicht tragen. Auch möchte ich, das es per Flugzeug einfach zu transportieren wäre und leicht genug.

Gewicht (Leuchten inkl. Akku):
Falconeyes: 1,5kg
Neewer: 650g ( = 1,3kg)

Natürlich erzeugen beide Packversionen ein anderes Licht, aber so würde ich wohl packen mit den jeweiligen Leuchten.
Der Koffer ist ein kleiner Kabinenkoffer. Mit rein müssten natürlich noch Shootingoutfit für das Model, eigene Kleider, etc. bei Übernachtung und natürlich noch pro Leuchte ein Stativ. – Ja, mein ewiger Struggle.

Fazit: Vielleicht sollte ich doch mal einen größeren Koffer probieren.
Aber vor allem schaue ich mir wohl noch eine der Rotolight Leuchten an. Habt ihr Erfahrung?

Das war’s!
Mich würde sehr interessieren was ihr für Erfahrung habt und ob ihr vielleicht eine ultimative Lösung für mich und andere kennt?
Was wären eure Anforderungen? Sagt mir auch gerne, was ihr zu meinem Vergleich meint – Technik ist nicht mein Ding.